Systems Engineer AI Infrastructure im KI-Lab | Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in | Kenn-Nr. 325

Exzellente Grundlagenforschung, konkreten Praxisbezug mit Antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft soll das vom Land Hessen geförderte derzeit im Aufbau befindliche Hessische Zentrum für Künstliche Intelligenz (hessian.AI) leisten, das von 13 hessischen Hochschulen unterschiedlicher Hochschultypen getragen wird. Das KI-Lab stellt die für KI-Forschung und Anwendung notwendige Infrastruktur zur Verfügung und unterstützt Nutzende bei deren effizientem Einsatz. Darüber hinaus stellt es eine zentrale Schnittstelle zwischen aktueller Forschung und Anwendung dar, indem es Prototypisierung und Transfer erleichtert.

Für unser Team suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt unter Vorbehalt der Mittelbewilligung eine*n

Systems Engineer AI Infrastructure im KI-Lab | Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

zunächst befristet bis 31.12.2024.

Als System Engineer für KI-Infrastruktur spielen Sie eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der large scale Compute-Infrastrukturen von hessian.AI. Sie treiben Projekte zum maschinellen Lernen in den Bereichen Wissenschaft, F&E und Transfer voran, indem Sie Wissenschaftler_innen beim effizienten Deployment von Spitzenforschung auf state-of-the-art Infrastrukturen unterstützen. Sie haben Interesse daran, verschiedene Infrastrukturen, Tools und Frameworks im Bereich AI Computing auszuprobieren, zu prototypisieren und zu bewerten, haben bereits Erfahrung im Bereich des Betriebs und Administration größerer Recheneinheiten und wissen ein forschungsnahes, dynamisches Umfeld im Bereich interdisziplinärer KI-Aktivitäten zu schätzen. Im Zusammenspiel mit den Forschenden und dem Ökosystem von hessian.AI können Sie sich entwickeln und Ihre Fähigkeiten ausbauen. Sie lernen gerne und teilen ihre Expertise und können so als Teil eines außergewöhnlichen Teams wachsen. 

Schwerpunkte Ihrer Arbeit sind Aufbau, Betrieb, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung von Computing-Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz und der darauf aufbauenden Softwarestacks sowie der Entwurf und die Implementierung effizienter Entwicklungs-, Prototyping-, Schulungs- und Produktionsprozesse für KI-Ingenieure. Hierzu gehören unter anderem die Beratung und Unterstützung der Nutzenden, die Erprobung neuer Tools und Frameworks sowie die Erarbeitung und Dokumentation von Best Practices zusammen mit den Anwender*innen.

Forschungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen Theorie, Anwendung und Technologie sind fester Bestandteil der Stelle. Der Schwerpunkt dieser liegt im Bereich der Optimierung der Effizienz und Sicherheit mandantenfähiger HPC-Infrastrukturen für KI, der effizienten Umsetzung von Softwarecodes auf spezieller KI-Hardware, der Adaption und Optimierung von Hardwarekomponenten auf Fragestellungen der KI und der effizienten Automatisierung von Entwicklungs- und des Deploymentprozessen, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Eigene Forschungsaktivitäten sind möglich und ausdrücklich erwünscht. Eine starke Verzahnung mit dem existierenden High Performance Computing in Hessen ist vorgesehen.

Ihr Profil

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bzw. Rückfragen zur ausgeschriebenen Stelle sind ausschließlich in digitaler Form bis zum 10. Juni per Email unter der Angabe der Kennnummer 325 an zu richten. Bitte fassen Sie alle Unterlagen zu einem PDF-Dokument zusammen.